Achtsam sein: Der bewusste Kontakt zu uns selbst

Viel zu wenig nehmen wir bewussten Kontakt zu uns selbst auf. Dadurch entsteht immer mehr Distanz. Distanz zum eigenen Körper. Distanz zu den eigenen Gefühlen. Distanz zur eigenen Persönlichkeit. Mit dem Ergebnis, dass sich deine Wahrnehmung negativ verändert. Was heißt das? Du nimmst mit der Zeit immer weniger wahr, weil dir das Bewusstsein dafür fehlt.  Man fühlt sich fremd und irgendwann leer. Spürbar wird die eigene Unzufriedenheit. Und das wiederum nährt die negativen Gefühle. Negative Gefühle zeigen auf, dass dein Herz sich nach viel mehr Herzenskontakt sehnt.

2 Minuten für die Steigerung der Herzensqualität – Achtsamkeitsübung:

Du kannst diese Übung im Stehen oder im Sitzen von überall durchführen. Atme zunächst tief durch und schließe deine Augen, um dich besser wahrzunehmen.

  1. Lege beide Handflächen aufeinander und reibe sie aneinander, so lange bis deine Handflächen warm sind.
  2. Entscheide dich intuitiv für eine Hand und lege diese auf dein Herz.
  3. Nimm deine warme Hand bewusst auf deinem Herzen wahr, dies ist sehr wichtig!
  4. Atme tief ein. Halte deinen Atem für 2 Sekunden und atme dann ganz ruhig aus.
  5. Dies wiederholst du für 5 Atemzüge. Bei jedem Atemzug stellst du dir vor, wie du deinem Herzen immer mehr Platz in deinem Körper schenkst, so dass es sich ausdehnen darf. Mit jedem tiefen Atemzug dehnt sich dein Herz immer mehr und mehr in deinem Körper aus.

Gedanken, die kommen, stellst du für die Zeit der Übung neben dir ab und sammelst sie später wieder ein.

  1. Schicke deinem Herzen liebevolle Gedanken z.B. ein Dankeschön, dafür, dass es Tag und Nacht für dich schlägt oder ein Dankeschön, dass du dein Herz gerade spürst etc.
  2. Löse anschließend deine Hand von deinem Herzen und öffne langsam deine Augen und atme noch einmal tief durch.

 

Baue diese Übung bewusst in deinen Alltag ein. Integriere dein Herz von Tag zu Tag immer mehr in deinen Alltag.